Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein.

(Bert Brecht)

Gabriele Pauli

Goethe sah es wie Pauli

Goethe und PauliAm Freitag (5. Oktober 2007) wurde der auf dieser Seite bereits veröffentlichte Leserbrief zu Gabriele Paulis Vorschlag einer Ehe auf Zeit und zu der Art und Weise, wie mit ihrem Vorschlag umgegangen wurde, in der FAZ veröffentlicht. Der Leserbrief wurde von der Redaktion etwas gekürzt und unter den treffenden Titel: "Goethe sah es wie Pauli" gestellt. Im Folgenden soll er auch in dieser FAZ-Variante hier wiedergegeben werden. Weitere Dialog-Beiträge zur Frage eines neuen Eherechts werden folgen.

Von heute an ist keine Ehe gültig, die nicht aufs neue geschlossen wird

Am vergangenen Mittwoch hat die CDU-Landrätin Gabriele Pauli das Programm zu ihrer Kandidatur zum Parteivorsitz vorgestellt. Dabei hat vor allem ihr Vorschlag einer "Ehe auf Zeit" größeres Echo erzeugt. Obwohl ihre Idee viel Stoff für tiefergehende Auseinandersetzungen birgt, haben die Medien entweder nur die diffamierenden Stimmen vor allem ihrer Parteikollegen wiedergegeben (als Beispiele siehe etwa: TAZ, Welt, Stern oder für Österreich auch den Kurier), oder aber, wie in der FAZ geschehen, die Öffentlichkeit in Paulis Anregung sehr ferne Gefilde gelockt (s.u.). Dazu habe ich einen Leserbrief an die FAZ verfasst, den ich im Folgenden dokumentieren möchte: