Von der Art ist die Weissagekunst: Sie erkennt aus dem
Offenbaren das Verborgene, aus dem Gegenwärtigen das Zukünftige,
aus dem Toten das Lebendige, und den Sinn des Sinnlosen.

(J. W. Goethe)

Süddeutsche Zeitung

Wie können wir die plebiszitäre Demokratie verwirklichen?

Ein Kommentar zu Joachim Käppner "Wir! Sind! Das! Volk!"
http://www.sueddeutsche.de/politik/volksentscheide-wir-sind-das-volk-1.970344

Mit der „Logik“, die Käppner in seinem Kommentar „Wir! Sind! Das! Volk!“ entwickelt, verdient er sich die Einrichtung des Lehrstuhles einer neuen Disziplin: Wie man als Journalist die Leser einer Tageszeitung schulen kann, der Verdrehung eines in der Verfassung glasklar normierten Sachverhaltes unserer demokratischen Grundordnung nicht auf den Leim zu gehen, sondern trotzdem klar zu vergegenwärtigen. Also – Käppner schreibt:

„Die Verfassung verbietet den Volksentscheid nicht ganz so eindeutig, wie man glaubt. Wenn es in Artikel 20 heißt, alle Staatsgewalt gehe vom Volke aus und 'wird in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt', ist die Frage noch nicht entschieden, ob das wirklich auf alle Zeit ein Verbot von Plebisziten bedeuten muss oder ob große Teile der Parteien das nur so wollen.“

Nein, das ist wahrlich nicht entschieden, denn von einem PlebiszitVERBOT kann im Grundgesetz keine Rede sein! Der Artikel 20,2 formuliert vielmehr ein VerfassungsGEBOT, das bisher ignoriert wurde und auch durch rabulistische Winkelzüge und die fortgesetzte „Legende von Weimar“ u.a. „Lehren“ nicht weggeredet werden kann.

Das integrale System einer neuen sozialen Architektur

Das »integrale System einer Neuen sozialen Architektur« als Alternative zum Privat- und Staatskapitalismus?

Ein Diskussionsbeitrag zu einem Artikel von Stefan Kornelius
Süddeutsche Zeitung 30.4.2010

EU: Krise der Währungsunion
Den Euro retten, um Europa zu retten

und zu dem davon angeregeten Projekt:

Großer Ratschlag zur Finanz-, Schulden und Wirtschaftskrise

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Leserbrief zu: „Sind Waldorfschulen ein Verstoß gegen das Grundgesetz?“

Nach meiner >> kurzen Einlassung in der Internet-Diskussion habe ich nun auch einen Leserbrief zu: „Sind Waldorfschulen ein Verstoß gegen das Grundgesetz?“ von Alexander Kissler, SZ 5. Sept. 2008 an die Redaktion der SZ geschickt. Dort heißt es:

Ich möchte jetzt nicht darauf eingehen, was da alles an dubiosen Äußerungen zur angeblich „dubiose Lehre an Waldorfschulen“ – wie es in dem Untertitel zu Kisslers Artikel heißt – halbwahr und komplett falsch, aber vor allem gänzlich aus den Zusammenhängen gerissen, geäußert wird. All das könnte (auch für die breite Öffentlichkeit) aufgeklärt werden, wenn die SZ für diese längst fällige Diskussion „ihre Spalten öffnen“ würde, wie dies Wilfried Heidt in einem Kommentar auf der jetzt-Webseite der SZ (am 6.09 11h06) formulierte. Nehmen Sie sich selbst ernst und tragen Sie als anspruchsvolles Printmedium dazu bei, dass die in Ihrem Artikel gestellte Frage: ob denn „der anthroposophische Hintergrund der Waldorfschulen hinreichend kommuniziert“ werde, mit ja beantwortet werden kann.

Waldorfschulen und Grundgesetz

In der gestrigen Süddeutschen Zeitung findet sich ein Artikel zu dem aktuell erschienen “Schwarzbuch Waldorf” von Michael Grandt:

>> “Sind Waldorfschulen ein Verstoß gegen das Grundgesetz?” von Alexander Kissler

Ich möchte dazu auf den >> Leserbrief von Wilfried Heidt aufmerksam mache