Unser Wahlspruch muss also sein: Reform des Bewusstseins (...)
Es wird sich dann zeigen, dass die Welt längst den Traum von einer
Sache besitzt, von der sie nur das Bewusstsein besitzen muss,
um sie wirklich zu besitzen.

(Karl Marx)

Zivilgesellschaft

Demokratie - Medien - Zivilgesellschaft

Hinweis auf drei Veranstaltungen

14. März 2008, 19h Quartett Sozialimpuls - No.1: Demokratie und Medienverantwortung Blauer Saal der Stadtinitiative Wien/Off Theater Friedrich Platzer und Gerhard Schuster im Gespräch mit Peko Baxant (SPÖ) und Barbara Eppensteiner (Okto TV)

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12. April 2008, 14 – 18 Uhr Symposium: Demokratisches Europa Diplomatische Akademie mit: Margit Appel, Gerald Häfner, Gertraud Knoll, Herbert Rauch und Gerhard Schuster weitere Informationen -> pdf

Der Weg zur Europäischen Verfassung – Nach dem Traum ein Märchen

(Antwort auf Christian Felbers Artikel: „Mein europäischer Traum“, in: Der Standard, 5. Dezember 2007)

Die Befreiung des Menschen aus der Bevormundung mag in noch weiter Ferne liegen. Wir wissen nicht, wann wir in der mündigen Gesellschaft angekommen sein werden, wo wir als Bürgerinnen und Bürger unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und in allen Lebensbereichen unsere sozialen Verhältnisse selbst gestalten werden; noch herrschen solche Strukturen, die die Menschen in der Unmündigkeit halten. Ein Ausgangspunkt für die Perspektive der Befreiung aber ist schon jetzt gegeben: Die weltweit immer stärker werdende Zivilgesellschaft. Doch ist dieses Phänomen überhaupt schon richtig in unseren Köpfen, also unserem Erkennen angekommen? Was ist Zivilgesellschaft ihrem Wesen nach? Mehr als ein bunter Haufen? Mehr als eine Gruppe von Chaoten?

Christian Felber kommt in seinem „European Dream“ auf eine verfassungsgebende Versammlung zu sprechen, die, aus den verschiedenen Mitgliedsländer und den unterschiedlichen Bewegungen zusammengesetzt, etwa 200 gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft an den Tisch bringen soll, um – was die bisherigen Bemühungen nicht leisten konnten – eine Europäische Verfassung hervorzubringen.

3. Konferenz Zivilgesellschaft

IZ-LogoDie Initiative Zivilgesellschaft lädt zur

3. Konferenz Zivilgesellschaft

Wie kommen große gesellschaftliche Veränderungen zustande?
Bedingungen des Wandels

16. bis 18. November 2007,

Veranstaltungsort:

Albert Schweitzer Haus
Schwarzspanierstraße 13
1090 Wien

Programm und Anmeldung auf www.initiative-zivilgesellschaft.at

Das gemeinsame Haus Europa - Sommertagung der IG-EuroVision

Im Zusammenhang mit ihrem aktuellen Projekt EU21 und im Hinblick auf die Erfordernisse einer zivilgesellschaftlichen Verfassungs-Offensive lädt die IG-EuroVision zu einer Sommertagung ins Internationale Kulturzentrum Achberg:

Achberger Sommertagung 2007

Von dem Ereignis, als Horst Köhler verhext wurde!

Wie die ARD das Thema der "Direkten Demokratie" ins Abseits manövrierte. In der vergangen Woche löste eine Aussage des deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler ein mittleres Rauschen im Blätterwald der Printmedien wie im Klickdschungel der Blogossphäre aus:

"... ich glaube, dass es kein schlechtes Modell wäre, den Bundespräsidenten direkt zu wählen. Vielleicht sogar für nur eine Periode von sieben oder acht Jahren. Dann ist auch das Gerangel um die Wiederwahl, das immer auch politische, sozusagen koalitionspolitische Elemente hat, ein bisschen eingegrenzt."

Durchgängig wurden diese Aussagen, die Horst Köhler bei der Abschieds-Sendung der ARD-Talkmasterin Sabine Christiansen von sich gab, als "Plädoyer" oder gar als Handlungsvorschlag für die Verhältnisse in Deutschland wiedergegeben: "Köhler plädiert für Direktwahl des Präsidenten", "Köhler für Direktwahl des Bundespräsidenten" oder - um noch über Köhlers Befindlichkeit zu spekulieren: "Köhlers Frust-Vorstoß". Auch die Tagesschau machte hier keine Ausnahme. Doch dabei blieb es nicht: Als nächstes wurden Ländervergleiche angestellt, Parteien und ihre Vertreter meldeten sich zu Wort, unterstützt von Staatsrechtlern und Politikwissenschaftlern. Auch in den Blogs war es nicht viel anders: Der Bundespräsident rede dem Volk "nach dem Mund", Linkspartei und FDP sprangen ihm schnell zur Seite; er habe mit seinem Vorschlag ganz recht.

Volksgesetzgebung jetzt! - Ein Projekt in der Initiative Zivilgesellschaft

IZ-Logo

Am 12. und 13. Mai fand zum 2. Mal die Konferenz Zivilgesellschaft statt, an der sich auch die Aktion “Volksgesetzgebung jetzt!” wieder beteiligte.

Nachdem das Anliegen der dreistufigen Volksgesetzgebung schon bei der ersten Konferenz als gemeinsame Forderung in die Abschlusserklärung aufgenomen wurde, kann sich unsere Initiative - als ein Resultat der zweitägigen Beratungen und gemeinsam mit acht anderen Projekten - als “Projekt in der Initiative Zivilgesellschaft” bezeichen.

(Siehe dazu auf www.initiative-zivilgesellschaft.at die Presserklärung und Abschlussbericht zur Konferenz.)

Zivilgesellschaft 2.0

Initiative ZivilgesellschaftAm kommenden Wochenende findet unter dem Motto: "Aufbruch zu neuer Gemeinsamkeit" in Wien die 2. Konferenz Zivilgesellschaft statt. Sie wird von der im letzten halben Jahr gegründeten Initiative Zivilgesellschaft veranstaltet, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, für ihre Mitglieder (zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen, Initiativen und Projekte) sowie für die interessierte Öffentlichkeit künftig zwei mal jährlich solche Konferenzen zu organisieren.

Es geht darum, die Zusammenarbeit der in der Initiative verbundenen Akteure unter dem leitenden Gedanken der "Einheit in der Vielfalt" zu stärken. Der pluralistische Grundcharakter der Zivilgesellschaft soll, bei aller Notwendigkeit eine starke Einheit zu bilden, nicht verloren gehen.