Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben,
bleib im Dunkel unerfahren, mag von Tag zu Tage leben.

(J. W. Goethe)

Systemwandel

Die Vision einer gesellschaftlichen Alternative – Ein Beitrag zum Thema „Neue Gewaltenteilung“

Der folgende Text ist durch eine Anfrage des „Option Magazins“ angeregt worden, das in der Nr. 2/2014 das Thema „Neue Gewaltenteilung“ (zwischen Politik, Wirtschaft und Medien) behandeln wollte. Gefragt war nach einem „Statement“. Entstanden ist ein etwas längerer Aufsatz als Versuch, die gesellschaftliche Alternative einer „Neuen Sozialen Architektur“ in ihren unterschiedlichen Dimensionen kompakt darzustellen.


Briefmarke der Deutschen Bundespost: Grundgedanken der Demokratie - Gewaltenteilung

Den Fokus auf den Begriff der Gewaltenteilung zu legen, ist von daher aktuell, als die Entwicklung vor allem auf der Ebene der EU die Tendenz hat, auch die klassische Gewaltenteilung nach Montesquieu einzubüßen. Deshalb sollten wir es uns zur Aufgabe machen, nicht nur dem vielfach beklagten Demokratiedefizit der EU entgegenzuwirken, sondern für den Prozess der europäischen Integration, den Begriff der „Gewalten“, im Sinne einer funktionalen Unterscheidung mehrerer souveräner Primärsysteme – von denen der „Staat“ nur eines ist – weiterzudenken und das Gemeinwesen der Union entsprechend zu gestalten.

"Darum gehet hin und lehret alle Völker"

Die Zukunft der Revolution

Aus Anass der neuerschienen Beuys-Biographie von Hans-Peter Riegel wurde in den letzten Tagen auf diesem Blog schon einiges veröffentlicht. z.B. wurde mit einem mit einer ››› Erstreaktion und einem ››› Leserbrief auf einen Artikel im Spiegel, der den Anfang der Berichterstattung machte, reagiert. In der Zwischenzeit ist auch ein ››› Interview mit dem Autor erschienen. Dort finden die Halbwahrheiten und Lügen eine Fortsetzung. Besonders in den Blick genommen wird hierbei die Anthroposophie als Quelle für Beuys. Ich habe in einem Kommentar nur einen Punkt herausgepickt, den man leicht richtigstellen kann:

"Aufruf zur Alternative" in Moskau

 

Joseph Beuys in Achberg 1978Joseph Beuys in Achberg 1978: Vortrag "Jeder Mensch ein Künstler –
Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus"
(Foto: Rainer Rappmann, Quelle: Wikipedia)

 

"Der Titel der Ausstellung, 'Aufruf zur Alternative', nimmt Bezug auf das gleichnamige Manifest, das Beuys 1978 in der 'Frankfurter Rundschau' als Konklusion seiner gesellschaftspolitischen Vorstellungen veröffentlichte.", ließt man auf der Seite des Goethe Institut e.V., einem der Mitveranstalter der "erste große Joseph-Beuys-Werkschau in Russland".

Relaunch!

zapata33.com - Halali

 

Nachdem ich meinen Blog einige Zeit etwas vernachlässigt hatte, konnte ich jetzt endlich einen länger geplanter Relaunch der Seite soweit fertig bringen, dass ich ihn heute Nacht online stellen konnte.

Mal sehen, ob auch der Inhalt jetzt etwas flotter und regelmäßiger hier in diese Spalten findet ...

Blasen wir zur Jagd auf die falschen, wesenswidrigen Begriffe - das ist die "Zukunft der Revolution" - Ihr Schauplatz ist das Denken des Menschen! Ihr Ziel ist die Evolution der Gesellschaft.

Halali!


siehe auch: "Revolution und Evolution - Eine Meditation auf dem Weg zu einer 'Neuen Sozialen Architektur'"


Was heißt "bedarfsorientiertes Wirtschaften"?

In diesem Sommer erschien - rechtzeiig zum Kulturkuppelfest - der Info-Flyer der IG-EuroVision zum Theme "Bedarfsorientiertes Wirtschaften"

 

Info-Flyer - Bedarfsorientiertes Wirtschaften

 

Zum 12. Geburtstag der IG-EuroVision

Die Initiativ-Gesellschaft-EuroVision (www.ig-eurovision.net) wurde am 24. Juli 1999 - heute vor 12 Jahren - während des internationalen Aktionstages »Europa erfahren« auf dem Bodensee gegründet. Es war der 35. Todestag von Karl Heyer (1888 - 1964).

 

 

 

Wer sich für die IG-EuroVision interessiert, findet unter den angegebenen Adressen weitere Informationen:

Das integrale System einer neuen sozialen Architektur

Das »integrale System einer Neuen sozialen Architektur« als Alternative zum Privat- und Staatskapitalismus?

Ein Diskussionsbeitrag zu einem Artikel von Stefan Kornelius
Süddeutsche Zeitung 30.4.2010

EU: Krise der Währungsunion
Den Euro retten, um Europa zu retten

und zu dem davon angeregeten Projekt:

Großer Ratschlag zur Finanz-, Schulden und Wirtschaftskrise

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