Man lernt nichts kennen, als was man liebt, und je tiefer
und vollständiger die Kenntnis werden soll, desto stärker,
kräftiger und lebendiger muss Liebe, ja Leidenschaft sein.

(J. W. Goethe)

Grundeinkommen

»Foto-Finish« für Grundeinkommenspetition? - Ein Ominösum.

Grundeinkommenspetition1. Gestern ging die Mit­zeichnungsfrist der Öff­ent­lichen Petition zum »Be­ding­ungslosen Grundein­kom­men« auf der Webseite des Deutschen Bundestag­es zu Ende. Nach­dem aufgrund von Schwier­igkeiten mit der Server­leist­ung – die Seite musste zeitweilig vom Netz ge­nom­men werden, sodass die Unterstützungswilligen ihr Grundrecht zur Mitzeichnung der Petition nicht mehr ausüben konnten – die Frist um eine Woche verlängert wurde, überschritt die Petition gestern kurz nach 18h das von vielen erhoffte Quorum der 50.000. Insgesamt erreichte das Anliegen 52.981 Beitritte.

4. Konferenz Zivilgesellschaft

Initiative Zivilgesellschaft

Die Initiative Zivilgesellschaft lädt zur

4. Konferenz Zivilgesellschaft

Kraft und Wirksamkeit der Zivilgesellschaft

14. bis 15. Juni 2008,

Veranstaltungsort:

Universität für Bodenkultur - Wien

Programm und Anmeldung auf www.initiative-zivilgesellschaft.at

Demokratie - Medien - Zivilgesellschaft

Hinweis auf drei Veranstaltungen

14. März 2008, 19h Quartett Sozialimpuls - No.1: Demokratie und Medienverantwortung Blauer Saal der Stadtinitiative Wien/Off Theater Friedrich Platzer und Gerhard Schuster im Gespräch mit Peko Baxant (SPÖ) und Barbara Eppensteiner (Okto TV)

weitere Informationen -> pdf

12. April 2008, 14 – 18 Uhr Symposium: Demokratisches Europa Diplomatische Akademie mit: Margit Appel, Gerald Häfner, Gertraud Knoll, Herbert Rauch und Gerhard Schuster weitere Informationen -> pdf

Liegestuhl Grundeinkommen

Liegestuhl GrundeinkommenEs ist nicht das erste mal, dass eine Sendung oder ein Artikel über die Idee des Grundeinkommens mit der Parole: "Geld fürs Nichtstun" titelt. So auch gestern Abend der wöchentliche Polittalk "Berlin Mitte" mit Maybrit Illner. "Soll Nichtstun bezahlt werden?", "Grundeinkommen - Geld für nichts tun", "1.500 Euro fürs Nichtstun!"- dies sind nur einige Beispiele, wie mit dem Thema verzerrend und manipulativ umgegangen wird. Mit den ernsthaften Vorschlägen der VertreterInnen eines bedingungslosen Grundeinkommens hat dies nichts zu tun.

Die Diskussion um das Grundeinkommen - ein kurzer Kommentar aus aktuellem Anlass

Die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen geht zwischen Paradiesesverheißung und Verteufelung hin und her.

Die einen haben Vertrauen in den Menschen, dass er auch ohne Zwang und materiellen Anreiz, seinen Platz in der Gesellschaft findet, wo er mit seiner Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft beitragen würde.

Andere bezweifeln dies und befürchten "Leistungsverweigerung". Und überhaupt: "ernten ohne zu säen", "essen ohne zu arbeiten", das sei unsozial und unvertretbar.

Wie dem auch immer sei. Ob die Menschen arbeiten würden oder nicht, wenn für ihr Dasein gesorgt wäre? Wir wissen es letztlich nicht, wenn wir es nicht erkunden. Die Erkundung aber wird vielleicht doch nötig werden, wenn wir in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens eine Lösung finden für die Sicherung der sozialen Zukunft.

Damit diese Erkundung aber nicht in der Sackgasse der vielfachen Befürchtungen landet, ist ein viel umfassenderer Dialog über unsere gesellschaftlichen Verhältnisse nötig, als er bisher geführt wird. Wenn die Menschheit künftig frei und selbstbestimmt ihr Geschick tragen soll - wozu dann ein Einkommen als Grundrecht

selbstverständlich mit dazu gehört -, dann tut Aufklärung in breitestem Sinne Not, Aufklärung und Diskussion.

Symposium Bedingungsloses Grundeinkommen in Wien

GrundeinkommenssymposiumAm vergangenen Wochenende fand in der Diplomatischen Akademie in Wien - veranstaltet von der Landesgesellschaft und dem Karl Julius Schröer-Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft - das Symposium "Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Impuls der Zeit" statt. Die IG-EuroVision hat sich daran beteiligt.

 

Benediktus Hardorp, Steuerfachmann aus Mannheim und Autor zahlreicher Zeitschriftenpublikationen legte dar, wie das Grundeinkommen finanzierbar sei und erläuterte dazu das Konzept der Konsum- bzw. Ausgabenbesteuerung, einer der Eckpfeiler für das Grundeinkommensmodell, wie es auch vom DM-Chef Götz W. Werner vertreten wird.

Auftakt zum 1. Mai

Kann es für dieses Blog, welches ja die Frage nach der "Zukunft der Revolution" in den Mittelpunkt stellt, einen besseren Auftakt geben, als am "Tag der Arbeit" auf ein Projekt hinzuweisen, wo es um die Alternative zum Kapitalismus geht?! Es darum geht, das kapitalistische Wirtschaftssystem durch ein freies, demokratisches und sozialistisches, durch eines des "dritten Weges" zu ersetzen!