Von der Art ist die Weissagekunst: Sie erkennt aus dem
Offenbaren das Verborgene, aus dem Gegenwärtigen das Zukünftige,
aus dem Toten das Lebendige, und den Sinn des Sinnlosen.

(J. W. Goethe)

Friedensidee

In ideenlosen Zeiten ...

War, was in der Ukraine geschehen ist, ein Putsch gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten oder eine Revolution – ein „Kiewer Frühling“ – gegen einen Diktator? Hat die EU der Ukraine bloß einen Platz in ihrer friedlichen Völkerfamilie angeboten? Russland hingegen das Interesse, seine globale Größe in einem eigenen eurasischen Machtblock zu befestigen und ist dann das Vorgehen des Westen, der USA nicht doch darauf gerichtet, die Region zu destabilisieren, um solches zu verhindern? – Sind es die selben Strategien, die schon vor 100 und mehr Jahren betrieben wurden, um Russland zu schwächen, indem man die angrenzenden Regionen von der „russländischen“* Einflusssphäre abtrennt? Oder wird, gepaart mit politischer „Nullität“, aus kollektiven Gewohnheiten gehandelt und war es für die Akteure nicht vorhersehbar, dass die Annäherung der EU an die Ukraine Gespenster wecken würde und ein solches Vorhaben eine Sprengkraft enthielte, die sich jetzt auch entladen hat? Und wird das nicht alles in Kauf genommen, um letzlich wirtschaftlichen Einfluss auf den Energiemärkten zu sichern?

 

Ukraine - Schwarzes Meer - 2004

 Hafenrundfahrt Odessa 2004

Projekt »3 & 1«

Friedensprojekt 3+1

Wie Judentum, Christentum, Islam und andere ihre Religion unter einem gemeinsamen Dach praktizieren, ihr Verhältnis aufklären und friedenstiftend wirken könnten

Anstoß zu einem europäischen Pilotprojekt

In den letzten Jahren hat es nicht nur in manchen außereuropäi­schen Gebieten der Welt, sondern auch in europäischen Ländern des öfteren Konflikte gegeben, in deren bis zu kriegerischen und terroristischen Auswirkungen nicht zuletzt auch religiöse Spannungen ursächlich eine Rolle spielten. Denken wir nur an das Beispiel des Balkans und insbesondere an den Konflikt zwischen Israel und seinen palästinensischen Nachbarn, wo sich ja in Jerusalem ein religiöser Hintergrund mit der ganzen Last einer langen, langen Geschichte wie auf einen Punkt konzentriert. Ratlos fragt man: Wie nur soll diese Verwicklung je eine friedliche Lösung finden?