Der Papst als Drogendealer?
Nichts Neues aus dem Vatikan. Aber wie lange noch?
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I. Als ob es nicht genügte, dass die dpa ihre Agenturmeldungen nicht ohnehin in allen Gazetten und Kanälen verbreitet! Des längeren schon werden diese von den Redaktionen auch “online” zusätzlich ins Netz gestellt - damit ihre Botschaften nur ja an keiner Seele unbemerkt vorbeigehen! So auch jetzt wieder.
Der Papst, Chef der römisch-katholischen Kirche und ihrer Zentrale in Rom, war 5 Tage zu Besuch in Brasilien. Dabei hat er sich nicht nur “missionarisch” zu religiösen Fragen geäußert, sondern auch in politische und gesellschaftliche Fragen eingemischt.
Dass es bei solchen Bekundungen naiv zuginge, sollte man besser nicht unterstellen. Laut dpa hat Benedikt XVI. am letzten Tag seines Aufenthaltes auf folgendes hingewiesen:
Er “erteilte der umstrittenen, marxistisch orientierten Befreiungstheologie erneut eine Absage. Der Glaube, der aus Lateinamerika »den Kontinent der Hoffnung« gemacht habe, sei »keine politische Ideologie, keine soziale Bewegung wie auch kein Wirtschaftsystem«.”
“Zum Auftakt der Sitzung der Bischofskonferenz kritisierte das Oberhaupt der katholischen Kirche dann vor 162 Bischöfen aus Lateinamerika und der Karibik die Tendenz zum bedingungslosen Profitstreben im Zuge der Globalisierung. Die Globalisierung bringe die Gefahr einer Bildung »großer Monopole« mit sich. Häufig werde »Profit wie der oberste Wert behandelt«. Sowohl Marxismus als auch Kapitalismus hätten Versprechungen gemacht, die sich als falsch erwiesen hätten. (…)”
Wie lange noch täuschen sich dergestalt so viele Gutgläubige - Katholiken wie Nicht-Katholiken -, die derartige Propaganda naiverweise begrüßen, darüber hinweg, dass mit solchen subtilen Redensarten die Seelen der Menschen wider besseres Wissen schamlos vergiftet werden? Worum handelt es sich?
Direkte Demokratie, Dritter Weg, Globalisierung, Kapitalismus, Katholische Kirche, Kommunismus, Lohnarbeit, Marxismus, Papst Benedikt XVI, Privateigentum, Profit, Vatikan, VolksgesetzgebungTagung im Amerlinghaus
| Blogeintrag | 0 KommentareDie Aufgaben der Zivilgesellschaft im Zeitalter der wirtschaftlichen Globalisierung
26.-28. Mai 2007
mit Beiträgen von Thomas Brunner (“Freie Sommeruniversität“ / Cottbus), Dr. Christopher Houghton Budd (Centre for Associative Economics, Canterbury, England.), Christine Baur (Ort. Räume der Kunst.), Gerhard Schuster (IG-EuroVision, Wien), Philipp Tok (Projekt.Zeitung), Valerie Schmidt-Chiari (ChiliConCordia), Jutta Matysek (Bürgerinitiative Rettet die Lobau)
Globalisierung, Veranstaltung, Zivilgesellschaft



