30 Jahre “Die Grünen”
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Heute vor 30 Jahren wurden in Deutschland (Karlsruhe) die Partei “Die Grünen” gegründet. Vieles ist darüber in den Medien zu lesen und zu hören … vieles, doch vieles auch nicht!
Welche Ideen damals unter den Stichworten: “Dritter Weg”, “Neue soziale Architektur”, “Direkte Demokratie” auch im Spiel waren, das findet man hier
Direkte Demokratie, Dritter Weg, Grüne, Neue Soziale Architektur, Systemwandel, VolksgesetzgebungRevolution und Evolution
| Blogeintrag | 0 KommentareEine Meditation auf dem Weg zu einer »Neuen Sozialen Architektur«
1. »Vor der Frage: WAS KÖNNEN WIR TUN? muss der Frage nachgegangen werden: WIE MÜSSEN WIR DENKEN?«. So heißt es im »Aufruf zur Alternative« von Joseph Beuys [1979 Europa-Kandidat der Grünen], erschienen am 23. 12. 1978 in der Frankfurter Rundschau.
»Denken« heißt hier: Ins-Rechte-Denken der Wirklichkeit unserer sozialen Welt, die sich im Gang der Zeit in ihrer Gestalt sozusagen »hinter den Kulissen« der Bühne wandelt, während die Begriffe zurückbleiben. Deshalb Ins-Rechte-Denken, um zu lernen, die sich metamorphosierende Welt ideologiefrei neu anzuschauen und erforderlichenfalls durch eine »Revolution« der Begriffe die Grundlage zu schaffen für eine zeitgemäße »Evolution« der Verhältnisse.
Das ist heute noch genauso nötig wie damals. Denn allzu sehr sind die Grundstrukturen der Verhältnisse schon lange in immer wieder neuen Spielarten von den Auswirkungen ideologieverhafteter, anachronistischer Begriffe von rechts bis links überlagert und bleiben so dem Blick verborgen. Insbesondere deshalb ist das Ins-Rechte-Denken so nötig. Dann ist zu sehen, dass wir die soziale Welt längst nicht mehr adäquat beschreiben, wenn wir sie als »den Staat« verstehen. Vielmehr zeigt sich dem ideologiefreien Denken ein gegliedertes und dezentral vernetztes soziales Ganzes, kurzum ein sozialer Organismus:
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Das wollte 1968 der Prager Frühling
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Die Gesellschaft mit dem Antlitz des Menschen:
Das wollte 1968 der »Prager Frühling«
Eine Erinnerung an den ersten Achberger Jahres-Kongress Dritter Weg 1973:
»An der Schwelle einer Neuen Gesellschaft: Prager Frühling 1968 – Idee – Tragik – Aufgabe«.
2008 ACHBERGER VERLAG, EDITION MEDIANUM
ISBN: 978-3-88103-024-3
>> mehr auf der Website des Autors
1968, Dritter Weg, Prager Frühling, PublikationDemokratie - Medien - Zivilgesellschaft
Hinweis auf drei Veranstaltungen
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14. März 2008, 19h
Quartett Sozialimpuls - No.1: Demokratie und Medienverantwortung
Blauer Saal der Stadtinitiative Wien/Off Theater
Friedrich Platzer und Gerhard Schuster im Gespräch mit
Peko Baxant (SPÖ) und Barbara Eppensteiner (Okto TV)
12. April 2008, 14 – 18 Uhr
Symposium: Demokratisches Europa
Diplomatische Akademie
mit: Margit Appel, Gerald Häfner, Gertraud Knoll, Herbert Rauch und Gerhard Schuster
Am 14. - 15. Juni 08 lädt die Initiative Zivilgesellschaft zu ihrer 4. Konferenz:
»Kraft und Wirksamkeit der Zivilgesellschaft«
Universität für Bodenkultur, Wien
Veranstaltungshinweis: “Sind Neoliberalismus und Demokratie vereinbar?”
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Montag, 11. Juni 2007, 19h30 Uhr
SPÖ-Mariahilf
Otto Bauer-Gasse 9/3
1060 Wien
“SIND NEOLIBERALISMUS UND DEMOKRATIE VEREINBAR?”
Eine Veranstaltung der Initiativsektion Mariahilf - eine Themensektion der SPÖ-Mariahilf
Nicht nur aus sozial-, finanz- oder wirtschaftspolitischer, sondern vor allem aus demokratiepolitischer Perspektive sind Dogmen wie “Mehr Privat - weniger Staat” problematisch und diskussionswürdig. LAbg. GR Peko Baxant und die “Initiativsektion Mariahilf” laden zur Diskussion.
Es diskutieren:
NR-Abg. Mag. Andreas Schieder, Internationaler Sekretär der SPÖ - www.schieder.spoe.at
Mag. Christian Felber, freier Publizist und Mitbegründer von attac-austria - www.christian-felber.at
Gerhard Schuster, Mitbegründer der IG-EuroVision sowie der Initiative Zivilgesellschaft - www.ig-eurovision.net
Moderation:
LAbg. Peko Baxant - www.wien.gv.at
Der Papst als Drogendealer?
Nichts Neues aus dem Vatikan. Aber wie lange noch?
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I. Als ob es nicht genügte, dass die dpa ihre Agenturmeldungen nicht ohnehin in allen Gazetten und Kanälen verbreitet! Des längeren schon werden diese von den Redaktionen auch “online” zusätzlich ins Netz gestellt - damit ihre Botschaften nur ja an keiner Seele unbemerkt vorbeigehen! So auch jetzt wieder.
Der Papst, Chef der römisch-katholischen Kirche und ihrer Zentrale in Rom, war 5 Tage zu Besuch in Brasilien. Dabei hat er sich nicht nur “missionarisch” zu religiösen Fragen geäußert, sondern auch in politische und gesellschaftliche Fragen eingemischt.
Dass es bei solchen Bekundungen naiv zuginge, sollte man besser nicht unterstellen. Laut dpa hat Benedikt XVI. am letzten Tag seines Aufenthaltes auf folgendes hingewiesen:
Er “erteilte der umstrittenen, marxistisch orientierten Befreiungstheologie erneut eine Absage. Der Glaube, der aus Lateinamerika »den Kontinent der Hoffnung« gemacht habe, sei »keine politische Ideologie, keine soziale Bewegung wie auch kein Wirtschaftsystem«.”
“Zum Auftakt der Sitzung der Bischofskonferenz kritisierte das Oberhaupt der katholischen Kirche dann vor 162 Bischöfen aus Lateinamerika und der Karibik die Tendenz zum bedingungslosen Profitstreben im Zuge der Globalisierung. Die Globalisierung bringe die Gefahr einer Bildung »großer Monopole« mit sich. Häufig werde »Profit wie der oberste Wert behandelt«. Sowohl Marxismus als auch Kapitalismus hätten Versprechungen gemacht, die sich als falsch erwiesen hätten. (…)”
Wie lange noch täuschen sich dergestalt so viele Gutgläubige - Katholiken wie Nicht-Katholiken -, die derartige Propaganda naiverweise begrüßen, darüber hinweg, dass mit solchen subtilen Redensarten die Seelen der Menschen wider besseres Wissen schamlos vergiftet werden? Worum handelt es sich?
Direkte Demokratie, Dritter Weg, Globalisierung, Kapitalismus, Katholische Kirche, Kommunismus, Lohnarbeit, Marxismus, Papst Benedikt XVI, Privateigentum, Profit, Vatikan, VolksgesetzgebungDie Diskussion um das Grundeinkommen - ein kurzer Kommentar aus aktuellem Anlass
| Blogeintrag | 1 KommentarDie Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen geht zwischen Paradiesesverheißung und Verteufelung hin und her.
Die einen haben Vertrauen in den Menschen, dass er auch ohne Zwang und materiellen Anreiz, seinen Platz in der Gesellschaft findet, wo er mit seiner Arbeit zum Wohle der Gemeinschaft beitragen würde.
Andere bezweifeln dies und befürchten “Leistungsverweigerung”. Und überhaupt: “ernten ohne zu säen”, “essen ohne zu arbeiten”, das sei unsozial und unvertretbar.
Alternative Wirtschaft, Dritter Weg, Grundeinkommen, Kapitalismus, Neuer ArbeitsbegriffAuftakt zum 1. Mai
| Blogeintrag | 0 KommentareKann es für dieses Blog, welches ja die Frage nach der “Zukunft der Revolution” in den Mittelpunkt stellt, einen besseren Auftakt geben, als am “Tag der Arbeit” auf ein Projekt hinzuweisen, wo es um die Alternative zum Kapitalismus geht?! Es darum geht, das kapitalistische Wirtschaftssystem durch ein freies, demokratisches und sozialistisches, durch eines des “dritten Weges” zu ersetzen!
Direkte Demokratie, Dreigliederung, Dritter Weg, Grundeinkommen, Kapitalismus, Kommunismus, Marxismus, Systemwandel, Volksgesetzgebung






