L'amor che muove il sole e l'altre stelle.

(Dante Alighieri)

Joseph Beuys und seine Quellen

Aus ››› gegebenem Anlass sei hier an eine Tagung aus dem Jahr 2004 erinnert:

Bericht über die Forschungstagung
"Joseph Beuys und seine Quellen"
im Internationalen Kulturzentrum Achberg

 

Beuystagung 2004Im Rahmen des Jahresprogramms mit sechs Tagungen zu

m ersten "Jubeljahr" der Achberger Arbeitsstätten im 33. Jahr nach ihrer Gründung war vom 16. bis 22. Mai zu einer Forschungstagung eingeladen, bei der die Frage nach den Quellen von Joseph Beuys bei seinem volkspädagogischen Wirken für die Dreigliederung des sozialen Organismus der zu erkundende Gegenstand war. 
 
I.
Das Motiv zu dieser Arbeit ergab sich zum einem aus der nach dem Tod des Künstlers (1986) festzustellenden Tendenz, dass es in der fast unüberschaubar gewordenen Fülle der Literatur zu Beuys einerseits nur vergleichsweise dürftige und von wenig Sachkunde getragene Stellungnahmen zu dieser Seite seines Wirkens gibt; andererseits aus dem Kreis von Schülern, Anhängern und Freunden des 1921 geborenen Rheinländers neben verdienstvollen Kommentierungen auch zahlreiche Legendenbildungen, unzutreffende oder die Wahrheit eher verschleiernde Beschreibungen gerade zu diesem Teil seiner Biographie in Umlauf gebracht wurden und werden. 
 
Zum andern hatte die 1971 ihre Tätigkeit aufnehmende Achberger Arbeitsstätte wie kein anderer Ort und Personenkreis einen prägenden Einfluss auf den Weg, den Beuys im Hinblick auf den ihm schon 1941 bekannt gewordenen Impuls der sozialen Dreigliederung insbesondere ab Ende der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts gegangen ist. 

Enquete "Mehr direkte Demokratie"

Am vergangenen Dienstag fand eine vom Bundesrat veranstaltete Parlamentarische Enquete zum Thema 'Mehr direkte Demokratie' statt. Nach den Referaten hatte ich als eingeladener Vertreter der Aktion "Volksgesetzgebung jetzt!" die Gelegenheit, in der Diskussion das Wort zu ergreifen.

Enquete "Mehr direkte Demokratie" Gerhard Schuster am Rednerpult
© Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Mike Ranz

Meine Wortmeldung:

Guten Tag. Die Initiative „Volksgesetzgebung jetzt!“ hat im Jahr 2008 eine Bürgerinitiative an den Nationalrat eingebracht, wo sie ganz grundsätzlich ein direkt-demokratisches Gesetzgebungsverfahren vorschlägt, die sogenannte „dreistufige Volksgesetzgebung“, von der wir ja heute auch schon gehört haben, mit einer bestimmten Ausgestaltung, wo auch die Medien einbezogen werden, wo die Diskussion über das Pro und Kontra gewährleistet sein soll. Und sie sieht darin in grundsätzlicher Weise die Notwendigkeit, Volkssouveränität nicht nur ausschließlich parlamentarisch zu realisieren, sondern auf zwei Säulen, direkt-demokratisch und repräsentativ, im Sinne einer „komplementären Demokratie“, eines direkt-demokratisch und parlamentarischen Zusammenwirkens.

Diskussion zum Thema Volksbefragung

Gestern gab es auf ATV in der Sendung AmPunkt (22h50) eine spannende und lebendige Diskussion zum Thema Volksbefragung. Ich will hier ein paar Beobachtungen zur Sendung festhalten. Sie böte darüber hinaus auch in den Einzelheiten der Wortmeldungen viel Stoff für eine Klärung der Frage, wie die direkte Demokratie im Verhältnis zur repräsentativen auf der Höhe der Zeit ausgestaltet sein müsste, damit der Gemeinwille der Rechtsgemeinschaft sich frei bilden kann. 

Die Gäste waren die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer von der SPÖ, der ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung “Die Presse”, Michael Fleischhacker, der Grüne Johannes Voggenhuber, der sich aktuell beim Volksbegehren “MeinOE” engagiert und der Schweizer Charles E. Ritterband, Österreich-Korrespondent der “NZZ“. 

Michael Fleischhacker hat sich ja schon Montag in der Presse mit der Forderung zur Abschaffung der Volksbefragung hervorgetan:

Die demokratische Farce einer Volksbefragung

von Tassilo Seidl-Zellbrugg und Gerhard Schuster

Zum ersten mal in seiner Geschichte wird heute in Österreich eine Volksbefragung auf Bundesebene durchgeführt. Diese Möglichkeit des Nationalrates, das Volk zu einer unverbindlichen Meinungsäußerung aufzufordern, besteht – im Unterschied zu Volksbegehren und Volksabstimmung, welche schon in der ersten Republik in unserer Verfassung vorgesehen waren – erst seit 1989. Oft wurde ihre Anwendung in den parteipolitischen Debatten verlangt, doch ist bisher darauf verzichtet worden. Was gut war! Jetzt hat die Republik diesbezüglich ihre Unschuld verloren. Warum? Was findet bei der Volksbefragung eigentlich statt?

"Aufruf zur Alternative" in Moskau

 

Joseph Beuys in Achberg 1978Joseph Beuys in Achberg 1978: Vortrag "Jeder Mensch ein Künstler –
Auf dem Weg zur Freiheitsgestalt des sozialen Organismus"
(Foto: Rainer Rappmann, Quelle: Wikipedia)

 

"Der Titel der Ausstellung, 'Aufruf zur Alternative', nimmt Bezug auf das gleichnamige Manifest, das Beuys 1978 in der 'Frankfurter Rundschau' als Konklusion seiner gesellschaftspolitischen Vorstellungen veröffentlichte.", ließt man auf der Seite des Goethe Institut e.V., einem der Mitveranstalter der "erste große Joseph-Beuys-Werkschau in Russland".

Relaunch!

zapata33.com - Halali

 

Nachdem ich meinen Blog einige Zeit etwas vernachlässigt hatte, konnte ich jetzt endlich einen länger geplanter Relaunch der Seite soweit fertig bringen, dass ich ihn heute Nacht online stellen konnte.

Mal sehen, ob auch der Inhalt jetzt etwas flotter und regelmäßiger hier in diese Spalten findet ...

Blasen wir zur Jagd auf die falschen, wesenswidrigen Begriffe - das ist die "Zukunft der Revolution" - Ihr Schauplatz ist das Denken des Menschen! Ihr Ziel ist die Evolution der Gesellschaft.

Halali!


siehe auch: "Revolution und Evolution - Eine Meditation auf dem Weg zu einer 'Neuen Sozialen Architektur'"


Was heißt "bedarfsorientiertes Wirtschaften"?

In diesem Sommer erschien - rechtzeiig zum Kulturkuppelfest - der Info-Flyer der IG-EuroVision zum Theme "Bedarfsorientiertes Wirtschaften"

 

Info-Flyer - Bedarfsorientiertes Wirtschaften

 

Ein Blog von
Gerhard Schuster

Der Schauplatz einer zu­­kunfts­­weisenden Revolution ist das Denken des Menschen! Ihr Ziel ist die demokratische Evolution der Gesellschaft: "Klären wir die Begriffe, schaffen wir die erste Vor­aus­setzung dafür, die Verhältnisse zu trans­­formieren."

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www.wilfried-heidt.deAktion "Volksgesetzgebung jetzt!" - Österreich

IG-EuroVisionDer anthroposophische Weblog von Gerhard Schuster