Deutsche Journaille rastet aus. Wir starten eine Aufklärungskampagne!
| Blogeintrag | 1 Kommentar„Eva Hermann ist in aller Munde und das fast eine Woche, nachdem sie doch angeblich den Medientod gestorben sei. Die Hermannschlacht dauert an und jetzt dämmert uns, dass sie viel über Deutschland sagt und über unsere Medien und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit ist nicht nur in Russland, im Iran oder in China heikel, die Freiheit des Wortes hat auch in der Bundesrepublik ihre Grenzen, denn sie gilt ja für alle, auch für Reaktionäre und ungebildete Blondinen.“
Mit diesen Worten ihrer Anmoderation zu der gestrigen Kulturzeitsendung hat Tina Mendelsohn ein weiteres Kapitel in der Meinungsmache gegen Eva Hermann eingeleitet, das dann ihr Interviewpartner Uwe Wittstock mit folgenden Worten fortsetzte:
3Sat, Eva Hermann, Kulturfrage, MedienkritikZum 700. Jahrestag der Verhaftung der Templer am 13. Oktober 1307
| Blogeintrag | 0 KommentareStefan George:
Templer
Wir eins mit allen nur in goldnem laufe —
Undenkbar lang schied unsre schar der haufe
Wir Rose: innre jugendliche brunst
Wir Kreuz: der stolz ertragnen leiden kunst.
Auf unbenamter bahn in karger stille
Drehn wir den speer und drehn die dunkle spille.
In feiger zeit schreckt unsrer waffen loh‘n
Wir geisseln volk und schlagen lärm am thron.
Wir folgen nicht den sitten und den spielen
Der andren die voll argwohn nach uns schielen
Und grauen wenn ihr hass nicht übermannt
Was unser wilder sturm der liebe bannt.
Was uns als beute fiel von schwert und schleuder
Rinnt achtlos aus den händen der vergeuder
Und deren wut verheerend urteil spie
Vor einem kinde sinken sie ins knie.
Der augen sprühen und die freie locke
Die einst den herrn verriet im bettelrocke
Verschleiern wir dem dreisten schwarm verschämt
Der unsre schatten erst mit glanz verbrämt.
Wie wir gediehn im schoosse fremder amme:
Ist unser nachwuchs nie aus unsrem stamme —
Nie alternd nie entkräftet nie versprengt
Da ungeborne glut in ihm sich mengt.
Und jede eherne tat und nötige wende:
Nur unser-einer ist der sie vollende —
Zu der man uns in arger wirrsal ruft
Und dann uns steinigt: fluch dem was ihr schuf‘t!
Und wenn die grosse Nährerin im zorne
Nicht mehr sich mischend neigt am untern borne
In einer weltnacht starr und müde pocht:
So kann nur einer der sie stets befocht
Und zwang und nie verfuhr nach ihrem rechte
Die hand ihr pressen - packen ihre flechte
Dass sie ihr werk willfährig wieder treibt:
Den leib vergottet und den gott verleibt.
Geschichte, ZeitGeistGeschehen
Goethe sah es wie Pauli
| Blogeintrag | 0 KommentareAm Freitag (5. Oktober 2007) wurde der auf dieser Seite bereits veröffentlichte Leserbrief zu Gabriele Paulis Vorschlag einer Ehe auf Zeit und zu der Art und Weise, wie mit ihrem Vorschlag umgegangen wurde, in der FAZ veröffentlicht.
Der Leserbrief wurde von der Redaktion etwas gekürzt und unter den treffenden Titel: “Goethe sah es wie Pauli” gestellt.
Im Folgenden soll er auch in dieser FAZ-Variante hier wiedergegeben werden.
Weitere Dialog-Beiträge zur Frage eines neuen Eherechts werden folgen.
CSU, FAZ, Gabriele Pauli, Kulturfrage, Medienkritik, Neues Eherecht




