Durch Revolution der Begriffe
zur Evolution der Gesellschaft

(Wilhelm Schmundt)

Auftakt zum 1. Mai

Kann es für dieses Blog, welches ja die Frage nach der "Zukunft der Revolution" in den Mittelpunkt stellt, einen besseren Auftakt geben, als am "Tag der Arbeit" auf ein Projekt hinzuweisen, wo es um die Alternative zum Kapitalismus geht?! Es darum geht, das kapitalistische Wirtschaftssystem durch ein freies, demokratisches und sozialistisches, durch eines des "dritten Weges" zu ersetzen!

Ich blogge ja schon etwas länger: Einerseits im Newsblog der Initiative "Volksgesetzgebung jetzt!", und vor kurzen haben wir für die IG-EuroVision, deren Mitarbeiter ich bin, das EuroVisionBlog eingerichtet. In letzterem haben wir (Wilfried Heidt und ich) heute Nacht - Schlag zwölf - eine "frohe Botschaft zum Tag der Arbeit 2007" gepostet! Mit dem Hinweis darauf möchte ich hier auf zapata33.com loslegen... Es geht bei diesem Beitrag um die Enthüllung des zweifachen Geheimnisses der "Transformationslogik", d. h. um die ideell-theoretische und die praktisch-politische Lösung der Frage, was die Antwort auf den Kapitalismus ist und wie wir ihn loswerden können. Wir antworteten mit dieser Mitteilung auf eine im Netz diesbezüglich gestellte Frage. Von anderer Seite haben sich Enno Schmidt und Daniel Häni von der Initiative Grundeinkommen im "Zugehen auf den 1. Mai ... Gedanken zu der 'Farbe der Arbeit' " gemacht (siehe dazu auch hier). Auch an diese Gedanken wollen wir mit den drei Farben, jenen der "Zukunft der Revolution", anschließen. Diese sind als die Begriffe Freiheit, Demokratie und Sozialismus zu denken, so, wie wir es in unserem EuroVisionBlog-Beitrag zu beschreiben versuchen! Und wenn noch an anderer Stelle - ebenso aus der in der letzten Zeit wieder stärker geführten Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen heraus - der 1. Mai, der "Tag der Arbeit", mit diesem Anliegen in Verbindung tritt, dann kann dazu z.B. so geantwortet werden, wie Wilfried Heidt es gegenüber dem Beitrag des "Partnerwerkes"tat: Wilfried Heidt, am 1. Mai 2007 um 13:21 Uhr

liebe partnerwerker! ist es nicht doch ein innerer Widerspruch, dass wir selbst am “Tag der Arbeit” unser Gemüt in erster Linie dem “bedingungslosen Grundeinkommen” zuwenden? Anstatt einen neuen Arbeitsbegriff zu kultivieren, der da lauten könnte: Wir müssen unser Wirtschaftsleben so einrichten, dass alle Menschen ihre Fähigkeiten einsetzen können in der “Arbeit für andere”, damit all die Leistungen erbracht werden, die für ein menschenwürdiges Dasein für alle auf diese Erde nötig sind. Sollten wir unseren Enthusiasmus nicht dafür entfachen, anstatt nur eine neue Front in der Jagd nach Einkommen zu eröffnen? Natürlich: Das Einkommen für jeden ist eines der elementaren Menschenrechte, das wir demokratisch realisieren müssen. Aber bei der vorgeburtlichen Konferenz zur Entwicklung unseres Lebensplan: Haben wir da auch nur eine Sekunde über das Einkommen verhandelt? Das würde sich hinieden wie von selbst ergeben, wenn wir eine Kampagne “Arbeit für andere” führen würden. Dann würde sehr schnell von den allermeisten Zeitgenossen durchschaut werden, dass dieses Ziel und die unendliche Fülle der Arbeit, die uns dafür nie “ausgehen” wird, bedingt, den Kapitalismus durch ein alternatives Wirtschaftssystem ersetzen müssen. Den Zusammenhängen dieser Erkenntnis und den damit verbunden Aufgaben gilt jene “frohe Botschaft zum Tag der Arbeit 2007", die man auf der Seite www.ig-eurovision.net/weblog/2007/05/01/3-farben-des-1-mai findet und prüfen kann. Kann es eine sinnvollere Arbeit geben, als sich für diese Perspektive mit allen Kräften einzusetzen? War die Parole im 19. Jhd “Proletarier aller Länder vereinigt euch”, so müssen wir sie heute erweitert denken in der Parole “Demokraten aller Länder …”. Und wie vereinigen? Auch dafür steht im worldwideweb alles bereit: www.volksgesetzgebung-jetzt.de [für Österreich: www.volksgesetzgebung-jetzt.at]. Euch gutes Wirken und lasst von Euch hören. Wilfried Heidt

Diesem Gruß schließe ich mich an: Lasst alle von euch hören, die ihr daran Interesse habt, auf die "Jagd" zu gehen nach dem Kapitalismus und seiner falschen "Logik". Halali!

 

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